Meine Erfahrungen mit Alpakas:
Von unserem Verein wurde eine Alpaka-Wanderung angeboten. Ich habe bisher noch nie an einer teilgenommen. Und nach dem Motto, „man muss alles mal ausprobieren, erst dann kann man sagen, ob es Spaß macht“, habe ich mich angemeldet. Dann habe ich Petra noch gefragt und so fuhren wir zusammen zu den Lahntal-Alpakas nach Sterzhausen. Wir waren sehr gespannt, wie es werden wird.
Der Hof besitzt 35 Tiere.
Es waren sehr viele Teilnehmer dort, und wir wurden in 2 Gruppen eingeteilt. Eine bekam die Hengste, die andere Gruppe die Stuten. Die Gruppen müssen getrennt laufen, weil es sonst Probleme gibt.
Alpakas sind etwas kleiner als Lamas und haben weichere Wolle.
Sie haben sehr hübsche Gesichter und wunderschöne Augen. Da bekommt man leicht den Impuls, sie am Kopf zu streicheln. Aber das mögen sie gar nicht, besser ist es am Hals.
Und dann ging es los.
Als erstes läuft das Leittier. Die anderen Tiere haben ihre ganz eigene Rangfolge. Die muss man auch den Tieren überlassen.
Es war sehr entspannend, das hätte ich nie gedacht. Meine Stute hieß Valeska und war ein sehr angenehmes Tier.
Vor der Wanderung sagte man uns, dass wir nie an der Leine ziehen dürfen, das mögen die Tiere gar nicht. Aber wenn sie immer locker bleibt, laufen die Alpakas gleichmäßig weiter.
Es ist wie im richtigen Leben, man muss sich nicht immer durchsetzen, man kann auch mal nachgeben und den anderen ihren Willen lassen, dann läuft alles „wie am Schnürchen“.
Und wenn es doch mal passiert, dass ein Tier stehen bleibt, bleiben die nachfolgenden auch stehen. Sie haben ihre Rangfolge.
Aber sie hören dann auf die Stimme der Besitzer, und dann geht es wieder weiter.
Alpakas sind keine Schmusetiere und trotzdem ist es unheimlich schön, mit ihnen side by side lange durch die Wiesen und Wälder zu laufen und einfach mal ganz abzuschalten. Sie vermitteln einem ein Gefühl von „mehr braucht man nicht“,
Ruhe, Entspannung und Gelassenheit ist doch die Basis von allem.
von B.






